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DIE FASSADE
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Die vorgehängte
hinterlüftete Fassade
bietet unbegrenzte Gestaltungsfreiheit
und ist bauphysikalisch die beste Wahl
Die vorgehängte hinterlüftete Fassade verbindet in idealer Weise funktionelle,
ökonomische und ästhetische Eigenschaften: sie schützt, wärmt und hält dicht wie eine
biologische Membran. Gleichzeitig eröffnen zahlreichen Farben, Formate und Verlegearten
die erforderliche Entwurfsfreiheit, um einen Bau architektonisch einzigartig zu gestalten
und in sein Umfeld einzupassen.
Der Trend zur Energieeinsparung durch hochwirksame Wärmedämmung
macht die vorgehängte hinterlüftete Fassade auch aus ökologischen Gründen zunehmend
bedeutender.
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Das Prinzip
Die vorgehängte hinterlüftete Fassade bildet
eine schützende und gestaltende Einheit. Sie hält alle Wetter- und Klimabelastungen vom
eigentlichen Baukörper fern: Sonne und Regen, Schnee, Hagel und Tau.
Ein Lüftungszwischenraum sorgt dafür, daß auftretende Luftfeuchte - bei Niederschlägen
oder aus dem Baukörper - durch Zirkulation abgeführt wird. Wände und Dämmstoffe
bleiben trocken. Damit ist die Außenwand, der nach der amtlichen Bauschadenstatistik
anfälligste Teil jedes Gebäudes, sicher geschützt.
Die vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) ist bauphysikalisch überlegen: "Kaum
ein anderer Wandaufbau ist derzeit in der Lage, die steigenden Anforderungen an Wärme-,
Feuchtigkeits-, Schall- und Brandschutz wirtschaftlich zu erfüllen ..." (Zitat aus
den Erläuterungen zur DIN 18516).
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Die Gestaltungsfreiheit
Die Wirkung eines Baukörpers wird
entscheidend von den Formen, Farben und Strukturen seiner Fassade geprägt. Die Ansprüche
an schöne und individuell gestaltete Fassaden lassen sich mit einer großen Auswahl von Stil- und Gestaltungsmitteln erfüllen.
Allein die Vielfalt der Formate reicht von Schindeln 20 cm x 20 cm bis zu Tafeln 3,1 m x
1,5 m für die verschiedensten Verlegearten: vom traditionellen Deckkungsbild über frei
entworfenene Fugenteilungen mit unterschiedlichen Fugenausbildungen bis zur Verlegung mit
Profilen, Deckleisten oder als Stülpschalung.
Insgesamt ist für vorgehängte hinterlüftete Fassaden eine Entwurfsfreiheit gegeben, die
eine kreative, ganzheitliche Konzeption der gesamten Gebäudehülle möglich macht.
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Fassadenschindeln und Fassadentafeln aus Faserzement
Faserzement ist heute das
erfolgreichste Einzelmaterial beim Bau
vorgehängter hinterlüfteter Fassaden.
Umweltneutrale Rohstoffe, wie Zement, Wasser, Luft, Kalksteinmehl und
Fassern, die zur
Stabilisierung dienen, ergeben in ihrer
Verbindung ein nichtbrennbares Baumaterial, Baustoffklasse A2 nach DIN
4102, für Fassaden jeder Gebäudeart und -höhe.
Faserzement verbindet bautechnische Vorzüge, wie Festigkeit, Beständigkeit oder
Wetterunempfindlichkeit, mit leichter Verarbeitung, Wirtschaftlichkeit und ökologischer
Sicherheit.
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Fassadentafeln aus Holzzement
Bei diesen zementgebundenen wetterfesten
Fassadentafeln bestehen die stabilisierenden Bestandteile aus Holzfasern. Holzzementtafeln
eignen sich vorzugsweise für das natürliche Bauen mit Holz. Sie enthalten keine
chemischen Holzschutzsubstanzen, sind formaldehydfrei wie natürliches
Holz,
recyclingfähig und schwerentflammbar entsprechend der Baustoffklasse B1
nach DIN 4102.
Holzzementtafeln werden für vorgehängte hinterlüftete Fassaden auf
Holz-Unterkonstruktionen bis zur Hochhausgrenze und als Beplankung von Holzständerbauten
verwendet.
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